Familienspaß in Eis und Schnee – aber sicher!
Fünf Sicherheitstipps für frostige Stunden
Meißen, im Januar 2012
Ist der Winter endlich „richtig“ da, locken Eis und Schnee nach draußen – zu Schlittenfahrt, Schneemannbau und Eislaufen. Der frostige Spaß stärkt das Immunsystem, allerdings muss der Körper gut gegen die Kälte geschützt sein, sonst drohen Erfrierungen – und das schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, wenn Wind und Nässe im Spiel sind.
Fünf Tipps zum Schutz gegen die unschönen Seiten der Kälte gibt die Unfallkasse Sachsen:
- Kinder kühlen schneller aus als Erwachsene. Testen können Eltern dies vor allem an den kleinen Händen, an Bauch und Rücken. Fühlen sie sich kalt an, ist es höchste Zeit für eine Pause im Warmen.
- Warme wasserfeste Kleidung schützt. Sie sollte nicht zu straff sitzen, denn Luft ist ein guter Isolationsfaktor. Auch Schuhe und Handschuhe sollten etwas weiter sein. Nasse Kleidung muss schnell gewechselt werden.
- In den Familien-Rucksack für die Winterwanderung gehören unbedingt warme Getränke, Wechselhandschuhe und –socken für die Kinder und ein aufgeladenes, geschützt transportiertes Handy.
- Beim Rodeln schützt ein Helm den Kopf vor den Folgen eines Sturzes. Die Rodelpiste sollte nicht zu steil und frei von Hindernissen sein. Gefährlich sind Rodelpisten, die von Straßen oder Wegen gekreuzt werden.
- Ein Laie kann nicht erkennen, ob das Eis auf Seen und Teichen dick genug ist zum Schlittern und Schlittschuhlaufen. Wer auf Nummer sicher gehen will, besucht das nächste Eisstadion.
Welcher Feuerlöscher ist der richtige?
Diese und weitere Sicherheitstipps bietet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „sicher zuhause & unterwegs“, die die Unfallkasse zusammen mit weiteren Partnern und der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) herausgibt.
Zum Beispiel der richtige Feuerlöscher: Im den meisten Haushalten steht ein mit ABC-Löschpulver gefüllter Universal-Feuerlöscher. Der Nachteil: Das Löschpulver verteilt sich weiträumig und ist noch nach Wochen in nie geahnten Ritzen und Winkeln der Wohnung zu finden. Die Alternative für den Wohnbereich heißt Schaumlöscher. Er erstickt das Feuer in der Regel so, dass keine größeren Verunreinigungen zurückbleiben und eignet sich für die Brandklassen A und B, feste sowie flüssige oder schmelzbare Stoffe.
In weiteren Beiträgen des 16 Seiten starken Magazins geht es zum Beispiel um Rauchmelder und das sichere Radfahren im Winter.
Das komplette Magazin kann heruntergeladen werden unter www.das-sichere-haus.de/Broschueren/DSH-Magazin.
Die Unfallkasse und die Sicherheit von Kindern
Bei der Unfallkasse sind rund 260.000 Kinder in Tageseinrichtungen sowie Kinder gesetzlich unfallversichert, die von Tagesmüttern oder Tagesvätern betreut werden. Die Unfallkasse ist Partnerin der Tagespflegepersonen und unterstützt sie bei der Schaffung einer sicheren Lern- und Spielumgebung für die Kinder.
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