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Kinder und ihr Fahrrad - Zeit für den Frühjahrs-Check-up

Unfallkasse Sachsen: Vor allem Bremsen und Beleuchtung gründlich prüfen

Meißen, im März 2004

Die ersten Sonnenstrahlen machen so richtig Lust auf's Fahrrad fahren. Dabei sollte die Sicherheit aber nicht zu kurz kommen. Zum "Frühjahrsputz fürs Fahrrad" ruft deshalb die Unfallkasse Sachsen alle Kinder auf, denn: "Wer rechtzeitig dafür sorgt, dass sein Fahrrad gut in Schuss ist, hat im Sommer mit Sicherheit draußen viel mehr Spaß", ermuntert Unfallkassen-Geschäftsführer Günther Schön junge Radler.

Besonders wichtig: Bremsbeläge und elf Reflektoren

Anfangen sollten die Kinder bei den Bremsen. Beide Bremsen sollten optimal am Rad anliegen und bei Bedarf kräftig zupacken können. Verschlissene Bremsbeläge und schadhafte Bremszüge sollten die Kinder erneuern. Und zum Schluss die Bremszüge einfetten: Das schützt vor Kondenswasser.

Am Rad ist eine komplette Beleuchtung lebenswichtig. Dazu gehören intakte Kabel, die fest an Dynamo und Lampen befestigt sind, funktionierende Glühbirnen und ein optimal am Laufrad rollender Dynamo. Wer mit seinem Rad sicher stehen will, zum Beispiel an einer Kreuzung, sollte am Rad Halogenscheinwerfer oder Diodenrückleuchten mit Standlicht befestigen.
Elf Reflektoren braucht das sichere Fahrrad: je zwei gelbe an den Pedalen, mindestens zwei gelbe Rückstrahler pro Laufrad, ein weißer vorne, ein roter Großrückstrahler hinten. Zusätzlich ein in das Rücklicht integrierter roter Reflektor.
Kinder sollten zusammen mit Vater oder Mutter die komplette Lichtanlage und die Reflektoren regelmäßig überprüfen und reinigen. Dafür ist eine dünne Seifenlauge völlig ausreichend.

Viele Unfälle auf dem Schulweg passieren mit dem Rad

Der Appell der Unfallkasse hat einen ernsten Hintergrund: die hohe Zahl von Schülerinnen und Schülern zwischen zehn und 20 Jahren, die einen Fahrradunfall haben. "Etwa jeder vierte der uns gemeldeten Schulwegeunfälle passiert mit dem Fahrrad. Gründe sind häufig defekte Räder oder Radteile", berichtet Schön. Die Unfallkasse ist in Sachsen die Trägerin der gesetzlichen Schülerunfallversicherung und gibt pro Jahr rund 20 Millionen Euro für die Behandlung und Rehabilitation verletzter Schüler aus.

 

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