Meißen, im Mai 2005
So allmählich bevölkern wieder mehr und mehr Kinder die Spielplätze. Aber haben diese Plätze den Winter auch gut überstanden? Ist der Platz grundüberholt und sauber, sind die Geräte in einem guiten Zustand oder rosten und rotten sie vor sich hin?
Eltern, die sich vor der großen Spielsaison selbst ein Bild davon machen wollen, wie es um die Sicherheit auf dem Lieblingsspielplatz ihrer Kinder steht, gibt die Unfallkasse Sachsen folgende Tipps:
Check-Liste:
- Ist der Spielplatz sauber oder liegen Fäkalien, Zigarettenkippen, Spritzen, Glasscherben und anderer Unrat auf dem Gelände?
- Werden Mülleimer regelmäßig geleert?
- Haben Klettergeräte ab eineinhalb Meter Höhe im Fallbereich einen Stoß dämpfenden Untergrund (Beispiel: Sand, Fallschutzmatten)?
- Sind Geräteteile aus Holz zersplittert, angefault oder auf andere Weise beschädigt?
- Ragen Nägel oder Schrauben aus dem Gerät heraus?
- Die Endverbindungen von Seilen und Tauen dürfen nicht verschlissen sein.
- Sind Schraubverbindungen gelockert?
- Weist das Gerät eine ungewöhnliche Bewegung auf, steht es zum Beispiel unsicher?
- Fehlen Bauteile an Spielgeräten?
Mängel melden
Sind Mängel vorhanden oder erscheint ein Gerät unsicher, sollten Eltern umgehend den zuständigen Betreiber des Spielplatzes informieren. Ansprechpartner sind bei öffentlichen Spielplätzen zum Beispiel die Stadt- oder Gemeindeverwaltung.
Die Träger von Spielplätzen sind generell verpflichtet, Mängel in gravierenden Fällen sofort, etwa durch Sperrung des Gerätes, oder im Zuge der regelmäßigen Inspektion und Wartung zu beheben.
Tabu: Fahrradhelm und Schlüsselanhänger
Auf dem Spielplatz sollten Kinder weder einen Fahrradhelm noch die modischen, langen Schlüsselanhänger tragen. Die Kinder gehen ein hohes Risiko ein, sich daran zu strangulieren, wenn sie sich in einem Gerät verfangen.
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