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Mit heiler Haut durch den Winter

Pergamenthaut und rissige Hände vermeiden

Meißen, im Januar 2007

Für die Haut bedeutet der Winter besonders viel Stress. Kühle Temperaturen draußen und trockene Heizungsluft drinnen setzen ihr zu. Als Folge trocknet die Haut mehr und mehr aus.
Ein Grund ist die kühle Luft im Winter: Je kälter die Luft ist, desto weniger Wasser kann sie aufnehmen und an die menschliche Haut weitergeben. Zusätzlich gehen der Haut Feuchtigkeit sowie Fett verloren, weil die Talgdrüsen mit zunehmender Kälte ihre Produktion drosseln. Bereits unterhalb von plus acht Grad Celsius produzieren die Talgdrüsen kein Hautfett mehr.
Raue, rissige Haut ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Angegriffene Hautpartien wirken wie kleine Verletzungen, die die Barrierefunktion der Haut herabsetzen. Bakterien, Allergene und andere Schadstoffe können leichter in die Haut eindringen und ihr schaden.

Tipps: So kommen Sie mit heiler Haut durch den Winter

  • Baden und duschen Sie nicht zu heiß und nicht zu lange und verwenden Sie Waschgels und Seife nur sparsam, um die Haut nicht zu stark zu entfetten.

  • Cremes und Körperlotionen dürfen im Winter ruhig mehr Fett enthalten als im Sommer. Dabei sollte es sich um hautverwandte Fette (Lipide) handeln, zum Beispiel Ceramid. Es kommt in der Hornschicht der menschlichen Haut vor und bildet eine Barriere, die die Haut widerstandsfähiger macht.

  • Die Winterpflege sollte zusätzlich feuchtigkeitsbindende Stoffe enthalten, zum Beispiel Harnstoff (Urea), Glycerin oder Vitamin E.

  • Zum Schutz vor Feuchtigkeitsverlust eignen sich Cremes und Körperlotionen vom Typ Wasser-in-Öl-Emulsion am besten.

  • Schützen Sie Ihre Lippen mit einem fetthaltigen Pflegestift, der hautberuhigende Zusätze wie Bisabolol (Kamillenwirkstoff) enthält.

  • Am Hals hat die Haut nur wenige Talgdrüsen, deshalb trocknet die Haut hier besonders leicht aus. Tägliche Pflege mit Körperlotion hält die Haut elastisch.

  • Hände: Wenn Sie oft mit Wasser und Reinigungsmitteln hantieren, schützen Handschuhe. Schutzhandschuhe sollten jedoch nur so lange getragen werden, wie es die Tätigkeit erfordert. Denn unter den Handschuhen schwitzt die Haut und quillt auf. Schadstoffe können nun leichter in die Haut eindringen. Reinigen Sie Ihre Hände nach der Arbeit mit einem milden, rückfettenden Waschgel, trocknen Sie sie gut ab und cremen Sie sie anschließend ein.

  • Hautschutz- und Hautpflegeprodukte für Beschäftigte müssen auf die berufliche Tätigkeit zugeschnitten sein. Beschäftigte können sich mit Fragen zum Hautschutz an die Betriebsärztin, den Betriebsarzt oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit ihres Unternehmens wenden.

Am 11. Januar 2007 startete die zweijährige Präventionskampagne "Deine Haut. Die wichtigsten 2 m² deines Lebens" der gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherung. Mehr Tipps zu Hautpflege und Hautschutz in Beruf und Freizeit sowie Termine für Veranstaltungen und Aktionen der Partner sind unter www.2m2-haut.de zu finden. 

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Kontakt:

Karsten Janz 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Rosa-Luxemburg-Straße 17a 
01662 Meißen 
Telefon +49 3521 724-266 
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