Mit Kindern in die Sauna
Meißen, im März 2009
Ein Familientag in der Sauna macht Spaß – gerade in der kalten Jahreszeit. Doch vor dem großen Schwitzen und Abkühlen sollten Eltern sich darüber im Klaren sein, ob die Sauna ihrer Wahl auch etwas für die Kinder ist. Ist etwa die Saunalandschaft unübersichtlich und verwinkelt, wird aus dem an sich zur Entspannung gedachten Saunatag ein nervtötendes Suchspiel nach den lieben Kleinen.
Richtig gefährlich kann es werden, wenn Tauchbecken, Whirlpool und Außenbereich nur schwer zu überblicken sind.
Saunen: gesund auch für Kinder
Kinder ab etwa drei Jahren können bereits kurze, schonende Saunagänge ausprobieren, wenn sie freiwillig dazu bereit sind. Dabei sollte einer Kinder oder Biosauna mit gemäßigter Wärme der Vorzug gegeben werden. Ein Blick in die Haus- oder Saunaordnung des Betreibers gibt Auskunft über Mindestalter und die geforderte Zahl der begleitenden Erwachsenen. Viele Betreiber verlangen auch, dass die Kinder „sauber“ sind und ein angemessenes Sozialverhalten an den Tag legen. Das heißt zum Beispiel für den Ruhebereich, dass die Kinder dort auch wirklich leise sind. In die Saunakabine selbst sollten sie nur in Begleitung Erwachsener gehen.
Die Unfallkasse Sachsen rät Eltern außerdem, auf diese Punkte zu achten:
- Sind Sauna, Dusche und Ruheraum möglichst auf einer Ebene?
- Hat der Saunaofen einen Berührungsschutz, der Verbrennungen ausschließt?
- Ist der Abstand zwischen Sitzbank und Saunaofen auch ausreichend für bewegungsfreudige Kinder?
- Kann das Kind die Saunatür alleine öffnen?
- Sind die Banklatten aus splitterfreiem Holz?
- Gibt es eine Dusche mit regelbarer Temperatur oder einen Brauseschlauch?
Weitere Infos: www.sauna-bund.de
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