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Schulranzenkauf: auf DIN-Norm 58124 achten

Meißen, im Juni 2005

Viele Eltern, Großeltern und Paten von diesjährigen ABC-Schützen suchen schon jetzt nach dem richtigen Ranzen zur Einschulung. Mit mindestens 80 Euro für Markenware sind Schultaschen das mit Abstand teuerste Schulutensil. Umso wichtiger ist es, dass das Kind seinen Ranzen lange und gerne trägt. Auch die Sichetheit darf nicht zu kurz kommen.
Die Unfallkasse Sachsen in Meißen rät deshalb, beim Schultaschenkauf auf die DIN-Norm 58124 zu achten.
Ranzen, die diese Norm erfüllen, haben einen umfangreichen Sicherheits-Check bestanden, unter anderem zu diesen Kriterien:

  • Sichtbarkeit: mindestens zwanzig Prozent der Flächen an Vorder- und Seitenteil sind aus fluoreszierendem Material in orange-rot oder gelb. Mindestens zehn Prozent der Flächen bestehen aus retroflektierendem Material, zum Beispiel einem Katzenauge auf dem Steckschloss. 
  • Gewicht: so leicht wie möglich, für Erstklässler etwa 1.000 Gramm. Das Gewicht muss auf dem Ranzen angegeben sein. Die gefüllte Tasche sollte maximal zwölf Prozent des kindlichen Eigengewichts wiegen. Schwerere Taschen können zu bleibenden Schäden an Wirbelsäule oder Füßen führen. Auch die Konzentration im Straßenverkehr leidet.
  • Tragegurte: engen am Hals nicht ein, gepolsterte Auflagestellen, Gurte im Auflagebereich mindestens vier Zentimeter breit. In der Länge einhändig und stufenlos zu verstellen. 
  • Stabilität: keine scharfen Ecken oder Kanten. 
  • Regendicht: Bücher und Hefte sind gut gegen Wasser (Regen, Pfützen) geschützt.   

Schulkinder sollten den Ranzen so tragen, dass das Gewicht auf beiden Schultern gleichmäßig ruht. Die Tragegurte müssen deshalb gleich lang sein. Die Schultasche sollte nicht zu groß sein, also nicht über die Körperkontur des Kindes hinausragen.
Tipp: Kinder, die ihre Schultasche selbst aussuchen dürfen, tragen sie auch lieber - denn auch der sicherste Ranzen nützt nichts, wenn das Kind ihn ungern trägt.

 

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Karsten Janz 
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