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So will ich das: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Was muss festgelegt sein? Wie präzise muss formuliert werden? Nichts vergessen?

Aktueller Infobrief gibt Tipps

 

Meißen, im Juni 2011
Jeder Mensch kann durch Krankheit, Alter oder Verwirrtheit in eine Situation kommen, in der er nicht mehr selbständig Wünsche äußern und Entscheidungen treffen kann. Durch  Pflegebedürftigkeit rückt diese Situation näher. Für einen Pflegebedürftigen und seine Angehörigen sind Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht deshalb besonders wichtig.

 

Patientenverfügung – medizinische Versorgung nach den eigenen Wünschen

Die neue Ausgabe des Pflegeinfobriefes „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“ der Unfallkasse Sachsen behandelt deshalb ausführlich die Fragen, die sich viele Menschen zum Begriff „Patientenverfügung“ stellen. Wer eine solche Verfügung plant, sollte sich zum Beispiel im Vorwege intensiv der Frage widmen, wie er seinen Sterbeprozess gestalten will – eine überaus schwierige und fordernde Aufgabe! Ein wichtiger Partner ist da vor allem der Hausarzt. Ratgeber und Checklisten von Vereinen oder Justizministerien bieten eine gute rechtliche Grundlage.

 

Vorsorgevollmacht – damit ein Vertrauter handeln kann

Die Vorsorgevollmacht umfasst am besten alle Lebensbereiche und persönlichen Angelegenheiten („Generalvollmacht“). Dazu gehören Vermögens-, Behörden- und Rentenangelegenheiten, die Bestimmung des Aufenthaltsorts und ärztliche sowie pflegerische Maßnahmen. Gerade im Pflegefall sollten medizinische Aspekte umfassend geregelt sein. Dabei sollte die Vertrauensperson explizit für Entscheidungen in zwei Sonderfällen bevollmächtigt werden: bei risikoreichen medizinischen Behandlungen und bei Maßnahmen mit Freiheit entziehender Wirkung wie Fixierung im Bett.

 

Tod und Sterben: Tabu-Themen, die Offenheit und Sensibilität erfordern

Die Pflege älterer oder chronisch kranker Menschen ist ein Prozess, der mit dem Tod des Pflegebedürftigen zu Ende sein wird. Die meisten Betroffenen wissen das, doch darüber reden – das tun viele nicht – aus Angst vor dem Tod, die beiden Seiten den Mund verschließt. Hinzu kommt, dass der eine den anderen schonen will. Dieses Schweigen belastet beide, den zu Pflegenden und den Pflegenden gleichermaßen. Es wird daher oft als große Befreiung empfunden, wenn das Tabu mit wenigen Worten gebrochen wird. Dieser Schritt des gemeinsamen, bewussten Dem-Tod-Entgegen-Gehen führt oft zu einer Vertiefung der Beziehung und der Vertrautheit zwischen den Beteiligten.

 

Seniorengerechte Produkte

Weitere Themen in „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“ sind seniorengerechte Produkte, die die Pflege erleichtern, und Hinweise zur gesetzlichen Unfallversicherung für pflegende Angehörige.

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Kontakt:

Karsten Janz 
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