Unfallkasse Sachsen

"Toter Winkel": Kinder besonders gefährdet

Meißen, im Februar 2016

Der „tote Winkel“ ist das Areal rechts von einem Fahrzeug, das der Fahrer nicht vollständig überblicken kann. Für Fußgänger und Radfahrer ist das tückisch: Der Fahrer übersieht sie leicht, wenn er im guten Glauben an freie Fahrt rechts abbiegt. Daraus können schwere, auch tödliche Unfälle folgen.

Für Kinder ist die Gefahr wegen ihrer geringen Körpergröße besonders hoch. Darauf weist die Unfallkasse Sachsen hin.

 

Kindern den „toten Winkel“ erklären

Die Unfallkasse appelliert an alle Eltern, ihren Kindern den „toten Winkel“ genau zu erklären. Und das am besten mehrmals im Abstand von einigen Wochen an Ampeln oder Kreuzungen, die das Kind häufig begeht.

 

Diese Punkte sind dabei wichtig:

 

  • Kein Rechtsabbieger-Fahrzeug: Kinder, die an      einer Kreuzung geradeaus gehen wollen, sollten sich vergewissern, dass      links neben ihnen kein Fahrzeug steht, das rechts abbiegen will. Das gilt      vor allem für LKWs, Busse und Jeeps.
  • Blickkontakt: Steht ein Wagen neben dem Kind,      sollte es Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen. Nur dann ist sicher, dass der      Fahrer das Kind gesehen hat. Gelingt der Blickkontakt nicht, sollte das      Kind warten, bis  das Fahrzeug abgebogen      ist, auch wenn es dadurch vielleicht eine „Grün“-Phase an der Ampel      verpasst und auf die nächste warten muss.
  • Fahrradfahrer: Nicht seitlich an einem      wartenden Fahrzeug vorbeifahren, sondern sich mit einem ausreichenden      Sicherheitsabstand dahinter stellen.

 

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Kontakt:

Karsten Janz 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Rosa-Luxemburg-Straße 17a 
01662 Meißen 
Telefon +49 3521 724-266 
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E-Mail: janz@unfallkassesachsen.de

 

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