2004 – Das Jahr in Zahlen

i-Punkt Ausgabe 02/2005
Sicherheit
Unfallzahlen weiter gesunken
Für unsere Unfallbilanz war das Jahr 2004 wieder ein sehr erfolgreiches. Der rückläufige Trend bei den Arbeitsund Wegeunfällen hat sich auch im Jahr 2004 fortgesetzt. Die wichtigsten Daten im Vergleich zum Vorjahr finden Sie hier übersichtlich aufbereitet: Eckwerte, Veränderungen, Trends. Detaillier tes Zahlenmaterial, untersetzt mit umfangreichen Erläuterungen, können Sie unserem Verwaltungsbericht entnehmen. Quelle: www.unfallkassesachsen.com in der Rubrik „Zahlen, Zahlen“.
Kennzahlen

Allgemeine Unfallversicherung
Mit rund 1,4 Millionen Versicherungsverhältnissen gehört die Unfallkasse Sachsen zu den mitgliederstärksten Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand. Der Rückgang der Schülerzahlen, der fortschreitende Personalabbau im öffentlichen Dienst und der Einwohnerschwund im Freistaat führten auch 2004 erneut zu einer Verminderung der Versicherungsverhältnisse, die nur durch die große Gruppe der Wahlhelfer (Kommunal- und Landtagswahlen), kompensiert wurde.

2004 wurden der Unfallkasse Sachsen etwa 16.000 Arbeits- und Wegeunfälle gemeldet. Damit verharrte die Zahl etwa auf dem Stand des Vorjahres.

Meldepflichtige Arbeitsund Wegeunfälle
Die meldepflichtigen Unfälle (Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen) sank nochmals um mehr als 500. Damit erreichte diese Zahl erneut einen historischen Tiefststand.

Die Tausend-Mann-Quote (TMQ) sank binnen fünf Jahren um die Hälfte. Dass dies so ist, ist zu einem großen Teil den Präventionsaktivitäten der Mitglieder und ihres Unfallversicherungsträgers zu verdanken.
Die Entwicklung der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle basiert auf jeweils tausend Versicherten. Damit lässt sich der Trend unabhängig von der Anzahl der Versichertenverhältnisse ablesen. Erlitten 1998 noch 22 von tausend Versicherten einen Arbeitsunfall, waren dies im Vorjahr nur noch 9. Ein schöner Erfolg!

Tödliche Unfälle
Neun tödliche Unfälle waren 2004 zu registrieren.
Berufskrankheiten
Die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit nahm auch 2004 wieder ab. Dafür stiege der Anteil der Anerkennungen. Den größten Anteil stellen Hauterkrankungen sowie Erkrankungen aufgrund mechanischer Einwirkungen, insbesondere Wirbelsäulenerkrankungen. Weitere Schwerpunkte bilden Infektionen und Lärm.

Berufskrankheiten-Anzeigen

Erstmalige Renten
Der Rentenbestand betrug am Ende des Jahres 4.690 Renten. Damit bleibt das Niveau der Vorjahre in etwa erhalten.

Rentenbestand am Ende des Jahres

Entschädigungsausgaben

Schüler-Unfallversicherung
Dieser Versichertengruppe werden außer Schülern der allgemein- und berufsbildenden Schulen auch Kinder beim Besuch von Kindertageseinrichtungen und Studenten zugerechnet.

2004 wurden der Unfallkasse Sachsen 77.412 Schul- und Wegeunfälle gemeldet und damit 5,6% weniger als im Vorjahr. Zwar fällt dieser Rückgang nicht ganz so deutlich aus wie in der Allgemeinen Unfallversicherung, jedoch ist eine Verstetigung dieser Tendenz auch hier erkennbar. Die Zahl der Schulunfälle ging um 4.178 zurück. Der Rückgang der Wegeunfälle betrug 417. Die Meldepflichtigkeit eines Schulunfalls setzte bereits dann ein, wenn ein Arzt in Anspruch genommen wird.

Die Entwicklung der meldepflichtigen Schul- und Wegeunfälle basiert auf jeweils tausend Versicherten. Damit lässt sich der Trend unabhängig von der stetig sinkenden Anzahl der Versichertenverhältnisse ablesen. Erlitten 1998 noch 90 von tausend Versicherten einen Schulunfall, waren dies im Jahr 2004 nur noch 73. Damit sanken 2004 die Unfälle bereits zum dritten Mal in Folge.

Tödliche Unfälle
Vier tödliche Unfälle waren 2004 zu registrieren.
Meldepflichtige Schul- und Wegeunfälle

Erstmalige Renten

Rentenbestand am Ende des Jahres

Entschädigungsausgaben



