Webcode dieser Seite: u394

Betriebliche Gesundheitsförderung

SiBe Ausgabe 01/2007

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Fit für die Arbeit der Zukunft
Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich tiefgreifend. Verschärfter Wettbewerb, Dienstleistungsorientierung, Personalabbau, Informationstechnologien und alternative Beschäftigungsverhältnisse führen zu höheren Anforderungen.Alternde Belegschaften und die Notwendigkeit, kranke und behinderte Arbeitnehmer zu integrieren, stellen die Unternehmen vor weitere neue Aufgaben.

Strategien für die Gesundheit

Fehler bei der betrieblichen Gesundheitsförderung sind teuer – Fehlzeiten kosten in Deutschland nach Aussage von Prof.Dr. Bernd Siegemund, B.A.D. Gesundheitsvorsorge  und Sicherheitstechnik GmbH, etwa 70 Milliarden Euro jährlich. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung. Sie umfasst u. a.:

  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • Umgang mit alternden Belegschaften
  • Soziale Unternehmensverantwortung
  • Umgang mit Stress und psychischen Belastungen
  • Betriebliche Wiedereingliederun

Die gesundheitsbewusste Gestaltung von Arbeitsabläufen, Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung gehören ebenso zur BGF wie die aktive Teilnahme aller Beteiligten bei der Realisierung. Anreize für ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten – etwa durch Betriebssport oder Nichtraucherprogramme – sind unverzichtbar.

Neue Arbeitsformen

Frau im Büro

Die gesundheitlichen Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen hat die „Initiative Arbeit und Gesundheit“ (IGA) untersucht. Ein Ergebnis: Die Hoffnung auf eine generell gesundheitsfördernde Wirkung hat sich nicht erfüllt. So birgt z. B. die Telearbeit nicht nur Potenziale für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben, sondern kann zu verkürzten Erholungsphasen führen. Befristete Tätigkeiten führen durch die Angst, diese Arbeit wieder zu verlieren, häufig zu psychischen Problemen. Bei Teilzeitarbeit steht der größeren Freizeit ein geringeres Einkommen entgegen.

Bundesprogramm „Perspektive 50plus“

Mit dem 2005 gegründeten Programm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser verbessern. Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden 62 innovative, regional orientierte Modellprojekte gefördert. Im Mittelpunkt stehen die Bildung und Vertiefung regionaler Netzwerke und der überregionale Austausch von Informationen. So sollen Strukturen entstehen, die über die jeweiligen Regionen und über die zweijährige Förderdauer hinaus dauerhaft die Integration Älterer in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Ein Projekt mit Erfolg: Erste teilnehmende Unternehmen wurden im Dezember 2006 von Bundesminister Franz Müntefering für ihren Weitblick ausgezeichnet.

www.dnbgf.de
Deutsches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung

www.aplusa-online.de
Suchfunktion „betriebliche Gesundheitsförderung“

www.iga-info.de
IGA-Report 10

www.dvr.de
Menü „Presse“, DVR-Report, Ausgabe 3/2006 Interview Prof. Siegemund

www.bmas.bund.de
Aktuelles

www.starte-sicher.de
www.perspektive50plus.de

Wir sind für Sie da.

Unfallkasse Sachsen
Rosa-Luxemburg-Str. 17a
01662 Meißen

+49 (0)3521 7240
Externer Link zur Überprüfung dieser Seite auf standardkonforme Programmierung nach XHTML 1.0  Externer Link zur Überprüfung von Style Sheets  Externer Link zur Erklärung der Stufe AAA der Web Content Accessibility Guidelines 1.0