Sehen und gesehen werden

SiBe Ausgabe 01/2007
Kurzmeldung
Im Jahr 2005 verunglückten 179 Fußgänger auf Landstraßen tödlich, davon rund 60 Prozent bei Dunkelheit. Besonders in den Dämmerungsstunden morgens und abends herrscht reger Verkehr: Kinder auf dem Schulweg, Jugendliche unterwegs zur Ausbildungsstätte oder Berufstätige auf dem Weg zur Arbeit.
Fahrten im Dunkeln stellen höhere Anforderungen an die Sehleistung der Fahrer. Fußgänger sollten helle Kleidung, Jacken mit integrierten Reflektoren oder Taschenlampen tragen. Radfahrer müssen ihr Licht und ihre Reflektoren überprüfen. Bei abnehmbaren Leuchten sollten die Akkus immer aufgeladen sein. Die Autofahrer müssen ihre Geschwindigkeit den Sichtbedingungen anpassen. Als Faustregel gilt: Bei einer Sichtweite von 50 Metern darf nicht schneller als 50 Stundenkilometer gefahren werden.
Weitere Infos:
www.dvr.de
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