Mehr Unfälle bei männlichen Beschäftigten

SiBe Ausgabe 02/2006
Informationen für Sicherheitsbeauftragte
Männer leben am Arbeitsplatz gefährlicher als Frauen – das geht aus der „Arbeitsunfallstatistik im öffentlichen Dienst“ des Bundesverbandes der Unfallkassen für das Jahr 2004 hervor. 61 Prozent der Opfer von Arbeitsunfällen sind Männer, 39 Prozent Frauen.
Der Hintergrund: Männer gehen überwiegend einer Vollzeitbeschäftigung nach und sind deshalb einer potenziellen Unfallgefahr länger ausgesetzt als oft teilzeitbeschäftigte Frauen. Zudem sind sie häufiger in potenziell gefährlichen technischen Berufen beschäftigt. Deshalb liegen die Männer mit 61 Opfern gegenüber acht betroffenen Frauen auch bei den tödlichen Unfällen an der Spitze. Nur bei den Wegeunfällen ist das Verhältnis umgekehrt: hier sind mit 64 Unfallopfern die Frauen deutlich häufiger betroffen als die Männer mit 36 Fällen. Experten vermuten, dass die Doppelbelastung von berufstätigen Frauen einer der Gründe für die höhere Zahl der Wegeunfälle sein könnte.
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