So lernt man, Arbeit „durchzustehen“

SiBe Ausgabe 02/2006
Informationen für Sicherheitsbeauftragte
Erkrankungen des Muskel- Skelett-Apparates stehen bei den Ursachen der Arbeitsunfähigkeit weit vorne. Besonders häufig betroffen sind Beschäftigte in sogenannten Stehberufen; allein in Deutschland zählen dazu einige Hunderttausend Arbeitnehmer.
Obwohl zur Prävention von Gesundheitsbeschwerden in erster Linie der Stehanteil während des Arbeitstages verringert werden sollte, liegt die optimale Lösung nicht in einer bloßen Verlagerung auf sitzende Tätigkeiten. Gesucht sind Konzepte, so die Experten, die Arbeit „bewegender“ machen und die Beschäftigten aus Zwangshaltungen befreien.
Neben einer aufrechten, aber lockeren Haltung tragen diese Tipps zu leichterem Dauerstehen bei:
- Stellen Sie Ihre Füße so schulterbreit auf, dass die Fußspitzen leicht nach außen zeigen,
- Strecken Sie die Knie nicht durch, sondern lassen Sie sie locker,
- Halten Sie den Kopf aufrecht und lassen Sie Schultern und Arme möglichst locker hängen,
- Regelmäßige Gymnastik stärkt die Haltemuskulatur und vermindert Beschwerden.
Weitere Informationen dazu in einer Broschüre der Initiative Neue Qualität der Arbeit.
www.inqa.de
Publikationen „S“ „Stehend k.o. – wenn Arbeit durchgestanden werden muss“


