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Psychische Erkrankungen immer häufiger Grund für Arbeitsunfähigkeit

SiBe Ausgabe 03/2005

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Der Trend zu niedrigen Krankenständen ist in Deutschland ungebrochen. Allerdings zeichnet sich eine alarmierende neue Entwicklung ab: Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen nehmen zu.Allein im Jahr 2004 stieg der Anteil der Ausfalltage aufgrund seelischer Beeinträchtigungen um zehn Prozent. Neu ist auch, dass der traditionell niedrigere Anteil von Männern mit psychischen Erkrankungen stark steigt, so dass geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit seelischer Störungen geringer werden. Dies dürfte auf den stark gestiegenen Arbeits- und Leistungsdruck zurückzuführen sein, aber auch dadurch zu erklären, dass psychisch bedingte Erkrankungen bei Männern heute eher diagnostiziert werden.
Zu den häufigsten Leiden von Frauen wie Männern gehören neben Depressionen Angsterkrankungen, Zwangsstörungen, psychosomatische Erkrankungen und Reaktionen auf schwere Belastungen. Spezielle Behandlungsformen machen es möglich, Betroffene beruflich wieder voll zu integrieren.
Im November 2005 erscheint der detaillierte Fehlzeitenreport des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und ist dann unter www.wido.de abrufbar.

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