Absturzsicherung

SiBe Ausgabe 04/2007
Informationen für Sicherheitsbeauftragte
An hochgelegenen Arbeitsplätzen – etwa an und auf Dächern – ist die Gefahr schwerer Unfälle besonders hoch. Die dort Beschäftigten müssen Gefährdungen kennen und zudem wissen, wie sie die Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) richtig und sicher anwenden. Neben Unterweisungen sind dazu praktische Übungen unabdingbar.
Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) gegen Absturz (Anseilschutz) sichern Beschäftigte bei Arbeiten mit Absturzgefahr immer dann, wenn technische oder bauliche Schutzmaßnahmen (z. B. Geländer oder Abdeckungen) nicht möglich sind oder wenn diese nicht ausreichen. PSA gegen Absturz werden auch bei Arbeiten mit Gesundheitsgefährdung in Behältern etc. eingesetzt.Absturzsicherungen sind z. B.Auffanggurte, Sicherheitsseile, Höhensicherungsgeräte, Steigschutzgeräte und Abseilgeräte. Rettungsgurte dienen sowohl als Schutz beim Einsteigen in Apparate oder Behälter etc. als auch zur Rettung Verletzter oder Bewusstloser aus engen Räumen.
PSA gegen Absturz gehören – wie Atemschutzgeräte und Brandschutzkleidung – in die PSAKategorie III „hohe Risiken“. Sie sollen vor tödlichen Gefahren oder ernsten und irreversiblen Gesundheitsschäden schützen.
PSA gegen Absturz können ihren Zweck nur erfüllen, wenn
- sie richtig ausgewählt werden,
- sie bestimmungsgemäß benutzt werden,
- der Benutzer sich vorsichtig verhält,
- wenn der Benutzer den Gebrauch der PSA und die Arbeit damit geübt hat,
- wenn Rettungsverfahren geplant und geübt wurden und werden.

- Laufsteg an Fertigteilschalung

- Einrüstung für Brückensanierung
www.bgfe.de/medien/startseite_medien.html
Menü:Tipps • Faltblätter für Fachkräfte „für hochgelegene Arbeitsplätze“
www.hvbg.de/d/fa_psa/sach/absturz/index.html
Sachgebiet 06 „Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz“
www.vdri.de/downloads/fachinformationen/frankfurt_19_04_2007_verwendung_von_psa_gegen_absturz.pdf
Vortrag von Dipl.Ing.Wolfgang Schäper, BG BAU.
