Neue Serie: Kleines ABC der Prävention
Prävention kann viele berufsbedingte Erkrankungen und Unfälle verhindern. Wir zeigen in unserer neuen Serie, was Beschäftigte und Arbeitgeber tun können, um sicherer und gesünder zu arbeiten.
- Bild "DGUV-Flyer"
Infektionsschutz in der Pflege – Sorgfalt schützt
Pflegekräfte sind bei der Arbeit tagtäglich einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt, in Deutschland sind das rund 1,4 Millionen Menschen. In Pflegeberufen ist es besonders wichtig, sichere Arbeitsabläufe einzuüben. Die Beschäftigten sollten außerdem genau wissen, was zu tun ist, wenn es zum Kontakt mit erregerhaltigen Körperausscheidungen oder mit Wund- oder Schleimhautsekreten kommt.Ein Faltblatt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gibt dazu Hinweise, stellt typische Arbeitsgänge wie die Körper- und Toilettenhygiene vor, erläutert den sicheren Umgang mit medizinischen Instrumenten und Spritzen und zeigt Schutzmaßnahmen bei der Versorgung Grippekranker. Weil Erreger auf unterschiedlichen Wegen in den Körper gelangen können, werden außerdem Anforderungen an Schutzkleidung und Hygiene detailliert erklärt.
Die gelten immer – Hygiene-Grundregeln für Pflegekräfte
• Verzichten Sie auf Uhren und Schmuck an Händen und Unterarmen.
• Verwenden Sie geeignete Einmalhandschuhe.
• Desinfizieren Sie unmittelbar nach der Tätigkeit Ihre Hände (Hygieneplan).
• Tragen Sie, wo nötig, zusätzlichen Schutz (Kittel, Augen- oder Gesichtsschutz). Bei Fragen sollten Ansprechpartner im Betrieb oder der Betriebsarzt helfen. Nach jedem Unfall mit infektiösen Substanzen sollte umgehend der Vorgesetzte informiert und der Betriebsarzt konsultiert werden.
• Webcode: d113074 Faltblatt „Verhütung von Infektionskrankheiten in der Pflege und Betreuung“
• Webcode: d95710 Flyer „Berufskrankheiten“
