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Ehrenamtlich tätige und bürgerschaftlich engagierte Menschen einschließlich ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr

Menschen, die für eine Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts oder für die Allgemeinheit ehrenamtlich, also unentgeltlich tätig werden, sind bei uns versichert. Eine Aufwandsentschädigung stellt kein Entgelt dar. Wer ehrenamtlich tätig ist, handelt freiwillig und unentgeltlich in einem organisatorischen Rahmen. Die Tätigkeit kommt anderen zu Gute (keine Selbsthilfe). Es wird eine Aufgabe („Amt“) übertragen.

Hierzu zählen zum Beispiel: Mandatsträger im kommunalen oder bürgerschaftlichen Bereich, etwa Stadt- und Gemeinderäte, ehrenamtliche Richterinnen, Richter, Schöffinnen und Schöffen, gewählte Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Organisationen, Wahlhelfer, Elternvertreter und Schülerlotsen oder vom Vormundschaftsgericht bestellte Betreuerinnen und Betreuer.

Auch Menschen, die sich in privatrechtlichen Organisationen, zum Beispiel einem Verein, im Auftrag oder mit Einwilligung einer Gebietskörperschaft bürgerschaftlich engagieren, sind versichert. Beispiele: Eine Jugendgruppe übernimmt im städtischen Auftrag eine "Bachpatenschaft".

Nicht unter Versicherungsschutz stehen Tätigkeiten für Parteien und Gewerkschaften. Sie sind keine Körperschaften des öffentlichen Rechts. Freiwillig versichern können sich gewählte Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Organisationen, zum Beispiel Vorstandsmitglieder. Voraussetzung: Die Organisation ist bei der Unfallkasse Sachsen versichert.

 

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Wann sind Ehrenamtliche versichert?

Bei der Ausübung ihres Ehrenamtes sind ehrenamtlich tätige Menschen versichert. Hierzu zählen zum Beispiel die Ausschusssitzung eines Mandatsträgers, Elternratssitzungen, Schul- und Klassenkonferenzen, Einsätze und Übungen von Katastrophenschutzhelfern oder auch die Renovierung von Klassenräumen durch einen Schulverein. Aber auch die mit dem Ehrenamt zusammenhängenden Schulungen, Lehrgänge und direkten Wege stehen unter Versicherungsschutz.

Nicht versichert sind eigenwirtschaftliche Tätigkeiten, zum Beispiel die Unterbrechung eines Weges aus privaten Gründen.

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz während der Verrichtung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) im Freistaat Sachsen

Personen, welche sich zum Bundesfreiwilligendienst verpflichten, stehen während dieser Zeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Zuständigkeit des Unfallversicherungsträgers bestimmt sich nach der Einsatzstelle. Somit ist die Unfallkasse Sachsen zuständig, wenn sich ein Unfall im Rahmen dieser Tätigkeit bei einer sächsischen Gemeinde/Kommune oder in einer Einrichtung des Freistaates Sachsen ereignet. Zuständig für die Erstellung der Unfallanzeige ist die Einsatzstelle.

Wir sind für Sie da.

Unfallkasse Sachsen
Rosa-Luxemburg-Str. 17a
01662 Meißen

+49 (0)3521 7240
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