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Dauerlärm stresst schon Vorschüler

Meißen, im April 2016
Ständiger Lärm reizt die Nerven und quält das empfindliche Gehör. Schon Kinder im Kindergartenalter werden davon aggressiv und nervös. Und das hat Folgen: Bei der Einschulung haben viele Kinder keine altersgemäße Hörwahrnehmung, was sich wiederum negativ auswirken kann auf die Sprachentwicklung und die schulische Laufbahn. Außerdem schadet Dauerbeschallung den empfindlichen Haarzellen im Innenohr, die das Hören erst möglich machen. Haarzellen, die einmal zerstört worden sind, wachsen nicht mehr nach, Schwerhörigkeit droht.

Darauf weist die Unfallkasse Sachsen hin. Anlass ist der „Tag gegen Lärm“ am 27. April.

 

Spielzeug-Handy nicht zu lange ans Ohr halten

Eltern können aktiv zu Hause etwas gegen Lärm tun, indem sie zum Beispiel darauf achten, dass elektronisches Spielzeug auf eine niedrige Lautstärke eingestellt ist und dass das Kind zum Beispiel ein Spielzeug-Handy nicht zu lange direkt an das Ohr hält.

Eine andere Idee für zu Hause ist es, einmal „das eigene Hörverhalten zu prüfen“, so Dr. Martin Winter, Geschäftsführer der Unfallkasse. Denn: Stundenlanges Musikgedudel zerrt schließlich auch an erwachsenen Nerven.

 

Die Lärmampel – ein Angebot für Kitas

Lärm ist für Kinder ein Problem, aber auch für Erzieherinnen und Erzieher. Sie können bei der Unfallkasse eine „Lärmampel“ ausleihen, die ein Lärmpegelmessgerät enthält und wie eine Verkehrsampel funktioniert. Das heißt: Rot ist unerträglich, Grün ist prima. Verstärkende Wirkung haben Smileys, die ein rotes, trauriges Gesicht zeigen, wenn es zu laut wird.
Die Lärmampel unterstützt Erzieherinnen und Erzieher dabei, Lärmbelastungen erzieherisch zu reduzieren und bei den Kindern auf leicht verständliche Weise ein Lärm-Bewusstsein zu schaffen. 

 

Erzieherinnen und Erzieher, die die Lärmampel zur Senkung des Geräuschpegels ausleihen möchten, finden alle Informationen unter www.unfallkassesachsen.de Suchwort: Lärmampel.

 

Weitere Infos zum Tag gegen Lärm: www.tag-gegen-laerm.de

 

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