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Risiko raus! Tödliche Gefahr: Fußgänger und Radfahrer im „toten Winkel“

Kinder sind klein und deshalb besonders gefährdet. Appell an Eltern

 

Meißen, im Februar 2011

Fußgänger und Radfahrer sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr. Besonders riskant ist für sie der „tote Winkel“. Das ist der Bereich rechts von einem Fahrzeug, den der Fahrer trotz vorgeschriebener zusätzlicher Außenspiegel oder Weitwinkelspiegel nicht ganz überblicken kann: Im „toten Winkel“ ist der schwächere Verkehrsteilnehmer komplett unsichtbar. Den „toten Winkel“ gibt es an allen Fahrzeugen, besonders riskant aber ist er bei Bussen und LKWs.

Biegt nämlich ein Bus- oder LKW-Fahrer an einer Ampel oder Kreuzung im guten Glauben an freie Fahrt rechts ab, kommt das rechte Hinterrad des LKW dem Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer gefährlich nah. Das große schwere Hinterrad ist beim Abbiegen näher an der Bordsteinkante als das Vorderrad. Es kann deshalb einen anderen Verkehrsteilnehmer auch dann erfassen, wenn im Stand eigentlich noch genug Platz war zwischen ihm und dem LKW.
Die Folgen für den Menschen sind oft schwere bis tödliche Verletzungen.

 

Kindern den „toten Winkel“ erklären

Kinder auf dem Schulweg sind oft abgelenkt durch Gespräche oder weil sie nach der Schule hungrig sind und schnell nach Hause wollen. Sie achten dann weniger auf den Straßenverkehr. Der „tote Winkel“ ist für sie besonders riskant, weil Kinder aufgrund ihrer geringen Größe noch leichter übersehen werden als Erwachsene.
Die Unfallkasse Sachsen appelliert daher an Eltern, ihren Kindern den „toten Winkel“ an einer Ampel oder Kreuzung genau zu erklären, am besten mehrmals im zeitlichen Abstand von einigen Wochen.

 

Diese Punkte sind dabei wichtig:

- Möglichst nicht neben einem LKW stehen: Kinder, die an einer Kreuzung geradeaus gehen wollen, sollten sich vergewissern, dass neben ihnen kein LKW steht, der rechts abbiegen will.

 

- Blickkontakt aufnehmen: Steht ein LKW neben dem Kind, sollte es Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen. Nur dann ist sicher, dass der Fahrer das Kind gesehen hat. Gelingt der Blickkontakt nicht, sollte das Kind warten, bis der LKW abgebogen ist, auch wenn es dadurch vielleicht eine „Grün“-Phase an der Ampel verpasst und auf die nächste warten muss.

 

- Fahrradfahrer: Nicht seitlich an einem wartenden Lkw vorbeifahren, sondern sich mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand hinter den LKW stellen.

 

Eltern sollten ihre Kinder nicht zu früh allein mit dem Fahrrad fahren zu lassen: „Warten Sie die Radfahrprüfung im vierten Schuljahr ab“, rät Geschäftsführer Günther Schön und ergänzt, dass „Kinder sogar erst mit 14 Jahren als sichere Radfahrer gelten“.

 

Weitere Informationen zum sicheren Schulweg bietet die Präventionskampagne „Risiko raus!“ der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung und ihrer Partner.

Unter www.risiko-raus.de, Rubrik: Schüler, können Eltern zum Beispiel die kostenlose Broschüre „Sicher mit dem Rad zur Schule. Informationen für Eltern von jungen Radfahrern“ bestellen.

Sie können diesen Artikel als Word-Dokument und als PDF-Dokument downloaden.

Kontakt:

Karsten Janz 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Rosa-Luxemburg-Straße 17a 
01662 Meißen 
Telefon +49 3521 724-266 
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E-Mail: janz@unfallkassesachsen.com

 

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