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Schmuck in Schulsport und Kita: ohne ist sicherer

Meißen, im April 2012
Für viele Schulkinder ist es normal, Schmuck zu tragen, zum Beispiel Ohrringe oder eine Kette. Auch Piercings sind nach wie vor angesagt. Vor dem Schulsport allerdings müssen Schmuck, Uhren und Piercings abgelegt werden. Grund ist die erhöhte Unfallgefahr. Darauf weist die Unfallkasse Sachsen hin und bezieht sich dabei auf einen Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus vom Mai 2010.


Appell an Sportlehrer

Die Unfallkasse appelliert an die Sportlehrer darauf zu achten, dass die Schüler sich an diese Vorgabe halten: „Die Verletzungsgefahr ist, vor allem bei Mannschaftssportarten wie Handball oder Fußball, enorm“, sagt Unfallkassen-Geschäftsführer Günter Schön. Die Schülerinnen und Schüler gefährden nicht nur sich selbst, wenn sie etwa an Ringen, Ketten oder Ohrringen hängen bleiben. Das Risiko ist auch für ihre Klassenkameraden erhöht: Bei einem Zusammenprall können Schnittwunden entstehen, wenn einer der Beteiligten zum Beispiel eine Armbanduhr trägt.


Sicher Babysitten - klare Absprachen

Ein schöner Abend sollte nicht jäh mit einem Unfall enden. Deshalb, so die Unfallkasse, sollten Babysitter mindestens zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit bei der Familie sein, um sich alles zeigen oder sich auf den aktuellen Stand bringen zu lassen. Die Eltern sollten auf jeden Fall ein paar Euros für den Notfall und eine Telefonnummer hinterlassen, unter der sie erreichbar sind.
Der Babysitter muss auch wissen, wo der Medikamentenschrank und die Pflaster sind. Ist das Kind krank oder zahnt, müssen Babysitter und Eltern genau absprechen, welche Medikamente der Babysitter gibt und wann er lieber die Eltern anruft, damit sie nach Hause zurückkehren.


Ohne Bernsteinkette in die Kita

Für Kita-Kinder gibt es keinen Erlass, der das Tragen von Schmuck verbietet. Verantwortungsvolle Eltern verzichten aber darauf, ihrer Tochter oder ihrem Sohn ein Kette, zum Beispiel aus Bernstein, um den Hals zu legen. Die Strangulationsgefahr ist einfach zu hoch, wie der tragische Todesfall mit einer Kastanienkette aus Sachsen-Anhalt zeigte.
Hinzu kommt, dass Kinder im Alter von bis zu drei Jahren an den einzelnen Bernsteinen einer zerrissenen Kette ersticken können. Nicht zufällig warnte das europäische Schnellinformationssystem für gefährliche Produkte RAPEX im Februar dieses Jahres vor einer Bernsteinkette. Der französische Händler stoppte daraufhin deren Verkauf.
Bernsteinketten werden Säuglingen häufig bei der Geburt geschenkt und um den Hals gelegt, weil sie angeblich (die Wirksamkeit ist nicht bewiesen) entzündungshemmend wirken und beim Zahnen helfen. Bernstein wird auch zugeschrieben, Lebensfreude zu schenken und Ängste zu nehmen. Deshalb oder aus Gewohnheit tragen auch viele ältere Kinder diese Ketten weiter.

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Karsten Janz 
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