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Fahrplan für die Praxis

i-Punkt Ausgabe 01/2006

Gesundheit

 

BEM ist Prävention im Team
BEM steht für Betriebliches Eingliederungsmanagement und bedeutet, bei gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz frühzeitig einzugreifen und dabei professionell vorzugehen. Aber wie wird es im Einzelfall praktisch umgesetzt? Nach dem Grundsatz „so aufwändig wie nötig, so pragmatisch wie möglich“ schlagen wir dazu die folgenden Schritte vor.

Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber sind verpflichtet, die Initiative für ein Eingliederungsmanagement zu ergreifen und mit dem betroffenen Mitarbeiter Kontakt aufzunehmen. Klar ist aber auch, dass die Durchführung Teamarbeit erfordert. Daher ist in größeren Betrieben die Einrichtung eines festen Integrationsteams empfehlenswert, zu dem ein Vertreter des Arbeitgebers, der Personalvertretung, die Schwerbehindertenvertretung und eventuell der Betriebsarzt gehören. Außerdem können externe Partner hinzugezogen werden, wie das Integrationsamt und einzelne Rehabilitationsträger. Ein unverzichtbarer Akteur im Eingliederungsmanagement ist der betroffene Mitarbeiter selbst.

Quelle: Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe – Integrationsämter (Hrsg.), Handlungsempfehlungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Köln, Münster 2005

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