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Vorsicht Traktoren!

i-Punkt Ausgabe 01/2007

Information

 

Landwirtschaftliche Fahrzeuge als Unfallgefahr
Im Frühjahr haben wieder landwirtschaftliche Fahrzeuge auf unseren Land- und Bundesstraßen Hochkonjunktur. Für den Straßenverkehr stellen diese häufig sehr langen, langsamen und breiten Geräte ein besonderes Risiko dar. So verunglückten allein im Jahr 2003 mehr als 3.000 Personen mit Schleppern, Heuwendern oder Ballenpressen: 110 Menschen wurden getötet, 767 schwer und 2.167 leicht verletzt.

Unfallrisiko verschmutzte Fahrbahn

Doch welche Gründe gibt es für diese große Unfallgefahr? Neben dem geringen Tempo der Fahrzeuge, das Autofahrer immer wieder zu abrupten Bremsmanövern zwingen kann, gehört dazu beispielsweise das Ausschwenken von anhängenden Geräten wie Heuwender oder Mähwerke beim Abbiegen der Traktoren. Auch verkehrsuntüchtige Fahrzeuge oder ungenügend gesicherte Geräte wie Frontladergabeln können andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Für bedrohliche Situationen auf den Straßen sorgen darüber hinaus Lehm und Sand auf der Fahrbahn – beispielsweise nach dem Pflügen – sowie verlorene Ladungen wie Heuballen, Kartoffeln oder Rüben.

Rücksichtnahme und Kooperation

Doch nicht immer sind die Landwirte allein schuld, wenn es brenzlig wird: Unaufmerksame und leichtsinnige Auto- oder Radfahrer, Fußgänger und spielende Kinder tragen ihren Teil zur hohen Unfallgefahr bei.

Dabei reichen ein bisschen Rücksichtnahme und Kooperation schon aus, um viele der Risiken von vornherein zu vermeiden. So sollte jeder Verkehrsteilnehmer besonders in der Erntezeit mit dem plötzlichen Auftauchen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen rechnen und dementsprechend vorausschauend und defensiv fahren. Dazu gehört es, immer genügend Abstand zu einem vorausfahrenden Traktor zu halten oder einzukalkulieren, dass von einem Anhänger jederzeit Ladung herunterfallen kann. Riskante Überholmanöver sollten unterbleiben – selbst wenn man es besonders eilig hat.

Besen, Warnlicht und regelmäßige Kontrollen

Gefordert in Sachen Verkehrssicherheit sind aber natürlich auch die Landwirte. So müssen beispielsweise verschmutzte Fahrbahnen schnell wieder gereinigt werden, um die Unfallgefahr gering zu halten. Und Traktoren, die überbreite Geräte mitführen, haben grundsätzlich ein Warnlicht zu verwenden.  


DVR

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