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Todesfalle: Kordeln und Bänder

i-Punkt Ausgabe 02/2005

Sicherheit

 

Erst gab es zwei Todesfälle in Berlin. Im März erdrosselte sich in einer bayerischen Kita ein Junge mit dem Halsband an einem Fensterknauf und nun hat sich ein Vierjähriger auf einem hessischen Spielplatz mit seinem Fahrradhelm stranguliert. 

 

 

Solche Fangstellen sind lebensgefährlich
Mädchen hängt mit Kordel am Gerüst des Spielplatzes

Tragische Schicksale, die uns veranlassen, insbesondere für Kindertageseinrichtungen darauf hinzuweisen, dass Bänder, Schnüre und Kordeln für Kinder schnell zur tödlichen Gefahr werden können. Auch Fahrradhelme sollen auf Spielplätzen und an Spielplatzgeräten nicht getragen werden. Gerade die allseits beliebten Schlüsselbänder, so genannte Lanyards, üben auf Kinder eine magische Anziehungskraft aus. Sie gelten oft als begehrte Sammlerobjekte und werden deshalb gleich mehrfach getragen. Zweifelsohne sind diese bedruckbaren Bandschlaufen ungemein praktisch, doch stellen sie gerade für jüngere Kinder eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Beim ausgelassenen Spiel um den Hals getragen, drohen diese Bänder an spaltartigen Öffnungen, Türen- oder Fenstergriffen hängen zu bleiben und ihren Träger zu erdrosseln.

Mittlerweile haben auch einige Hersteller diese Gefahr erkannt. Sie bieten die Schlüsselbänder gegen einen geringen Aufpreis mit so genannten Panikverschlüssen an. In Kindertageseinrichtungen sollte das Tragen dieser Schlüsselbänder dennoch generell verboten werden. Empfehlen Sie den Eltern, wenn es denn unbedingt sein muss, darauf zu achten, dass die Bänder über einen Panikverschluss verfügen.

Noch Fragen: fischer@unfallkassesachsen.com oder Tel. (0 35 21) 72 43 21

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