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2006 – Das Jahr in Zahlen

i-Punkt Ausgabe 02/2007

Information

 

Die Unfallzahlen sinken weiter
Für die Bilanz der Unfallkasse Sachsen war das Jahr 2006 erneut erfolgreich. Der rückläufige Trend bei der Summe aller Arbeits- und Wegeunfälle hat sich auch im Jahr 2006 weiter for tgesetzt. Das Wichtigste finden Sie hier übersichtlich aufbereitet: Eckwerte, Veränderungen, Trends. Detailliertes Zahlenmaterial, untersetzt mit umfangreichen Erläuterungen, können Sie unserem Verwaltungsbericht entnehmen. Quelle: www.unfallkassesachsen.com in der Rubrik „Zahlen, Zahlen“.

Kennzahlen

Kennzahlen

Allgemeine Unfallversicherung

Mit rund 1,4 Millionen Versicherungsverhältnissen gehört die Unfallkasse Sachsen zu den mitgliederstärksten Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand. Der Rückgang der Schülerzahlen, der fortschreitende Personalabbau im öffentlichen Dienst und der Einwohnerschwund im Freistaat führten auch 2006 erneut zu einer Verminderung der Versicherungsverhältnisse, die nur durch die große Gruppe der Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) kompensiert wurde.

2006 wurden der Unfallkasse Sachsen etwa 19.000 Arbeits- und Wegeunfälle angezeigt. Damit stieg deren Zahl leicht an. Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle (Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen) verharrte etwa auf dem Stand des Vorjahres. Damit bliebe diese Zahl erneut auf sehr niedrigem Niveau. Die Tausend-Mann-Quote sank binnen fünf Jahren um die Hälfte. Das dies so ist, ist zu einem  großen Teil den Präventionsaktivitäten der Mitglieder und ihres Unfallversicherungsträgers zu verdanken.

Statistik Versicherte
Statistik gemeldete Unfälle
Statistik meldepflichtige Unfälle

Meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle

Die Entwicklung der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle basiert auf jeweils tausend Versicherten. Damit lässt sich der Trend unabhängig von der Anzahl der Versichertenverhältnisse ablesen. Erlitten 1998 noch 22 von tausend Versicherten einen Arbeitsunfall, waren dies im Vorjahr nur noch neun. Ein schöner Erfolg!

Meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle

Tödliche Unfälle

Leider mussten wir 2006 neun tödliche Unfälle registrieren.

Berufskrankheiten

Die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit stieg auch 2006 erneut an. Grund: Schnitt- und Stichverletzungen mit anschließenden Blutuntersuchungen werden nicht als Unfall registriert, sondern bei Beschäftigten im Gesundheitsdienst als vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer Berufskrankheit. Damit stieg auch der  Anteil der Anerkennungen sprunghaft. Nachden Stichverletzungen stellen Hauterkrankungen den größten Anteil sowie Erkrankungen aufgrund mechanischer Einwirkungen, insbesondere Wirbelsäulenerkrankungen.  Weitere Schwerpunkte bilden Infektionskrankheiten und Lärmschwerhörigkeit.

Berufskrankheiten

Berufskrankheiten-Anzeigen

Berufskrankheiten-Anzeigen

Rentenbestand am Ende des Jahres

Der Rentenbestand betrug am Ende des Jahres 4.654 Renten. Damit bleibt das Niveau der Vorjahre in etwa erhalten.

Rentenbestand am Ende des Jahres

Entschädigungsausgaben

Entschädigungsausgaben

Schüler-Unfallversicherung

Dieser Versichertengruppe werden außer Schülern der allgemein- und berufsbildenden Schulen auch Kinder beim Besuch von Kindertageseinrichtungen zugerechnet sowie Kinder in Tagespflege und Studenten.

2006 wurden der Unfallkasse Sachsen etwa 70.000 Schul- und Wegeunfälle gemeldet und damit 3,5 % weniger als im Vorjahr. Damit ist endlich eine Verstetigung der sinkenden Tendenz erkennbar, trotzdem die Anzahl der Wegeunfälle geringfügig anstieg. Die Zahl der meldepflichtigen Schulunfälle ging um 2.379 zurück. Der Wegeunfälle stiegen um 236. Die Meldepflichtigkeit eines Schulunfalls setzte bereits dann ein, wenn ein Arzt in Anspruch genommen wird.

Die Entwicklung der meldepflichtigen Schul-und Wegeunfälle basiert auf jeweils tausend Versicherten. Damit lässt sich der Trend unabhängig von der stetig sinkenden Anzahl der Versichertenverhältnisse ablesen. Erlitten 1998 noch 90 von tausend Versicherten einen Schulunfall, waren dies im Jahr 2005 nur noch 70. Damit sanken 2006 die Unfälle bereits zum fünften Mal in Folge.

Statistik Versicherte
Statistik gemeldete Unfälle
Statistik meldepflichtige Unfälle

Tödliche Unfälle

Leider mussten wir 2006 einen tödlichen Schulunfall registrieren (2005: sieben).

Meldepflichtige Schul- und Wegeunfälle

Meldepflichtige Schul- und Wegeunfälle

Rentenbestand am Ende des Jahres

Rentenbestand am Ende des Jahres

Entschädigungsausgaben

Entschädigungsausgaben

Haushalt

Das Haushaltsvolumen sank um fast eine halbe Million Euro auf etwa 75 Millionen. Der Rückgang basierte auf Minderausgaben bei den Entschädigungsleistungen. Die positive Entwicklung der Unfallzahlen geschah vornehmlich bei Bagatellfällen. Dagegen stiegen die kostenintensiven Fälle im Leichtund Schwerfallbereich.

Haushalt - Einnahmen
Haushalt - Ausgaben

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