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Rutschauto, Laufrad, Fahrrad, Ski

i-Punkt Ausgabe 01/2009

Sicherheit

 

Welches Fahrzeug für mein Kind? Neue Broschüre
Tobias (3) will endlich ein Laufrad. Papa findet aber einen Roller besser. Und Oma wird schon ganz flau, wenn sie sich vorstellt, dass der Kleine demnächst auf einem Fahrrad ohne Stützräder sitzt. Das richtige Fahrzeug für ein Kind zu finden, ist gar nicht so leicht. Entscheidungshilfen bietet jetzt die 40 Seiten starke Broschüre „Mobile Kinder. Tipps für Kinderfahrzeuge – vom Rutschauto bis zum Snowboard“. Herausgeber sind die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Fahrzeuge für Sommer und Winter

Vorgestellt werden 15 Fortbewegungsfavoriten von Kindern und Jugendlichen. Es geht los mit dem Rutschauto, auf dem schon knapp Einjährige durch die Wohnung flitzen. Mit dem Älterwerden wechseln die Vehikel. Sie heißen nun Laufrad, Dreirad, Roller oder Gokart und werden ebenso beschrieben wie Spiel- und Straßenfahrräder, Skateboards, Rollschuhe und Inlineskates. Und wer überzeugt ist, dass bewegungsfreudige Kinder sich auch im Winter nicht bremsen lassen, findet Tipps zu Schlitten, Schlittschuhen, Skier und Snowboards.

Kauf-Tipps und das richtige Alter

Zu all dem gibt es Kauftipps und Hinweise zum Alter des Kindes. So fahren schon Zweijährige mit dem Laufrad. Ein halbes Jahr später sind manche Kinder dann mit dem Tretroller unterwegs. Der Miniroller („Scooter“, „Kickboard“) sollte jedoch erst für Vierjährige ins Spiel kommen. Tipps zu Spiel- und Straßenfahrrädern gehören zum Kern der Broschüre. Schon geübte Dreijährige können auf einem Spielfahrrad fahren – und das am besten ohne Stützräder. Denn sie tragen nicht zu Unrecht den Beinamen „Stürzräder“, weil sie sich zum Beispiel leicht in Gullydeckeln verhaken. Größere Kinder sind oft schon erstaunlich sicher auf einem Straßenfahrrad unterwegs. Eltern sollten dennoch vorsichtig sein: Im Straßenverkehr sind viele Kinder noch heillos überfordert. Allerfrühestens mit acht Jahren kann ein Kind zum Beispiel die Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer einschätzen.

Experten-Gespräch und Schutzausrüstung

Einige Kinder haben früh, andere später Lust auf Laufrad & Co. Das sei völlig normal und kein Grund zur Besorgnis, sagt die Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Limbourg von der Universität Duisburg in der Broschüre. Eltern „sollten abwarten, bis die Kinder diese Wünsche selbst äußern“, rät sie. Entscheidend sei, dass die Kinder Spaß an dem Gerät und an der Bewegung haben. Wichtig ist auch eine gesicherte Lern-Umgebung, zum Beispiel ein verkehrsberuhigtes Wohngebiet. Und: Die richtige Schutzausrüstung gehört dazu, zum Radfahren also der Helm. Und weil Eltern die wichtigsten Vorbilder für ihre Kinder sind, gehört auch auf Mamas und Papas Kopf ein Helm.

Bezugshinweise

Die Broschüre gibt es gegen Einsendung von zwei Briefmarken im Wert 55 Cent bei der Aktion DSH, Stichwort „mobile Kinder“, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg oder kostenloser Download: www.das-sichere-haus.de.

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