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Zu Hause sicher leben

i-Punkt Ausgabe 01/2009

Sicherheit

 

Neue Broschüre rund um häusliche Unfallgefahren
Pro Jahr passieren in Deutschland rund 2,7 Millionen Haushaltsunfälle. Sie betreffen Männer, Frauen und Kinder – in jeder Bevölkerungsgruppe, in jedem Alter. Viele dieser Unfälle sind vermeidbar. Tipps dazu auf 56 Seiten bietet jetzt die neue kostenlose Broschüre „Zu Hause sicher leben. Gefahren erkennen, Unfälle vermeiden“. Herausgeber der Informationsschrift sind die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) in Hamburg und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) .

Mehr Stress, mehr Unfälle

Am Anfang steht ein Interview mit Professor Dr. Rainer Wieland. Der Arbeits- und Organisationspsychologe von der Bergischen Universität Wuppertal geht darin unter anderem auf unterschiedliche Unfallgefahren für Männer und Frauen im Haushalt ein. Ein weiteres Thema ist Stress: Es gäbe, so Wieland, einen direkten Zusammenhang zwischen steigendem Stress und steigender Unfallgefahr. Er empfiehlt kurze Verschnaufpausen, wenn Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit nachlassen oder wenn man das Gefühl hat, immer hektischer zu werden. Wie diese Pausen gestaltet werden, ist völlig egal. Ob es ein Tee ist oder ein kurzer Spaziergang: Hauptsache, die Pause tut gut. Weiter geht es mit kompakt und griffig formulierten Informationen zu Themen wie Stürze, Stromschläge und den sicheren Umgang mit Haushaltchemikalien. Wer wissen möchte, wie er schwere Lasten heben und tragen kann, ohne sich dabei seine Bandscheiben zu ruinieren, wird in der Broschüre ebenfalls fündig.

Zwei Schwerpunktthemen

„In der Küche“ und „Mit Kindern wohnen“ heißen die zwei Schwerpunktthemen der Broschüre. „In der Küche“ beginnt mit Tipps zur Küchenplanung und geht dann weiter zum Thema Bodenbeläge. Darin wird unterschiedliches Material für den oft betretenen und strapazierten Küchenboden vorgestellt – von nahezu unverwüstlichen Fliesen (Nachteil: kalt) bis hin zu Laminat (Nachteil: sollte nicht nass werden). Licht, Hantierunfälle, Verbrennungen und Verbrühungen sind weitere Unfälle, die vor allem in der Küche passieren – oder eben auch nicht. Im Kapitel „Mit Kindern wohnen“ werden Raum für Raum Unfallgefahren für die Kleinsten aufgespürt – ein wichtiges Thema angesichts von rund 290.000 Kindern, die pro Jahr im Haushalt ihrer Eltern verunglücken. Oder auch in fremden Haushalten. Deshalb sollten Eltern, die mit ihren Kindern zum Beispiel die Großeltern besuchen, dort kurz prüfen, ob Medikamente oder Reinigungsmittel frei zugänglich auf Anrichte, Küchenregal oder Badezimmerbord herumstehen. Checklisten, Internet-Links und Literaturtipps zum Weiterlesen runden das Informationsangebot von „Sicher zu Hause leben“ ab.

Bezugshinweise

Die Broschüre gibt es kostenlos bei: DSH, Stichwort „Haushaltsbroschüre“, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg o. im Internet: www.das-sichere-haus.de, info@das-sichere-haus.de.

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