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Neue Richtlinien für Innenraumarbeitsplätze

SiBe Ausgabe 01/2006

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Wenn das Klima stimmen soll
In den letzten Jahren sind die einst als gesundheitlich unbedenklich eingestuften Innenraumarbeitsplätze ins Gerede gekommen. Häufig verwendete Begriffe wie „Sick-Building- Syndrome”, „Multiple Chemical Sensitivity” oder „Building Related Illness” belegen, dass Gesundheitsstörungen, die durch ein belastendes Raumklima ausgelöst werden, inzwischen ernst genommen werden – nicht zuletzt, weil solche Bürokrankheiten Fehlzeiten verursachen, die Milliarden kosten.

Report „Innenraumarbeitsplätze – Vorgehensempfehlung für die Ermittlungen zum Arbeitsumfeld”

Wie die Weltgesundheitsorganisation ermittelt hat, klagen 20 bis 30 Prozent aller im Büro beschäftigten Arbeitnehmer zumindest zeitweise über Symptome wie brennende Augen, Kratzen im Hals, eine verstopfte Nase oder Kopfschmerzen.Arbeitgeber sind deshalb gehalten, die Ursachen solcher Beschwerden zu ermitteln und zu beseitigen. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften und das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz haben zum Thema den Report „Innenraumarbeitsplätze – Vorgehensempfehlung für die Ermittlungen zum Arbeitsumfeld” vorgelegt. Download unter www.hvbg.de/d/bia/.
Nach heutigem Kenntnisstand gibt es eine ganze Reihe von chemischen, biologischen, physikalischen und psychologischen Faktoren, die Innenraumarbeitsplätze gesundheitlich belastend machen. Aktuell werden zudem elektromagnetische Felder, Strahlenemissionen von Bildschirmgeräten, die Art der Raumbeleuchtung und das Raumklima als Auslöser von Beschwerden diskutiert.

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