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Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle

SiBe Ausgabe 01/2006

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Zahlen belegen die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen
Jeder fünfte Unfall am Arbeitsplatz ist die Folge von Stolpern,Ausrutschen oder Stürzen. Daher hat der Hauptverband der Berufsgenossenschaften in den Jahren 2004/2005 eine sehr erfolgreiche Präventionskampagne durchgeführt. Neben gravierenden, teilweise bleibenden Gesundheitsschäden für die Betroffenen fallen die wirtschaftlichen Auswirkungen stark ins Gewicht, schließlich beziffern Experten die Kosten für die Versicherungsträger auf insgesamt 250 Millionen Euro. Bei den Unfallursachen lassen sich die drei Bereiche „Technik”, „Organisation” und „Person” unterscheiden. Mangelnde technische Ausrüstung von Arbeitsstätten und Arbeitsmitteln, fehlende Planung bei der Festlegung von Arbeitsabläufen und das Handeln der beteiligten Personen müssen genau untersucht werden, wenn man wirkungsvolle Präventionsstrategien entwickeln will.
Ein Beispiel: Ein Arbeitnehmer in einem Gefahrenbereich trägt keine persönliche Schutzausrüstung (PSA). Gründe dafür können technischer Natur sein, etwa wenn die PSA nicht passt und deshalb Schmerzen verursacht, aber auch in der Organisation liegen, etwa wenn der Arbeitgeber nicht ausreichend Schutzausrüstungen bereithält oder sein Personal nicht hinreichend schult, und schließlich kommen auch persönliche Gründe wie etwa Leichtsinn beim betroffenen Arbeitnehmer in Frage.
Eine individuell aufs jeweilige Unternehmen abgestimmte Prävention muss alle diese kritischen Punkte berücksichtigen. Informationen dazu im BGAG-Report 1/05 unter www.hvbg.de.

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