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Gesund und fit für vielfältige Aufgaben

SiBe Ausgabe 01/2008

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Betriebssport
aut Weltgesundheitsorganisation WHO ist Bewegungsmangel einer der Risikofaktoren für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten. Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Erkrankungen des Bewegungsapparates werden häufig dadurch (mit)verursacht. Krankheiten, die durch Bewegungsmangel verursacht sind, führen pro Jahr zu Kosten von 30 Milliarden Euro. 20 Prozent der Deutschen leiden an Übergewicht (Adipositas), 30 Prozent sind körperlich kaum aktiv und 45 Prozent treiben keinerlei Sport. Das ist Grund genug, Betriebssport systematisch ins Präventionskonzept einzubauen.

Was Betriebssport bringt
Betriebssport verbessert die Gesundheit der Mitarbeiter, erhöht die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft und fördert soziale Kontakte – auch über betriebliche Hierarchieebenen hinweg. Betriebssport kann aber auch das Betriebsklima verbessern, die Unfallhäufigkeit am Arbeitsplatz verringern helfen und zu einer geringeren Mitarbeiterfluktuation beitragen.
Betriebssport ist vor allem Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport. Wichtig ist, dass alle Angebote von den Arbeitnehmern freiwillig wahrgenommen werden – Motivation statt Zwang ist Trumpf. Mit Betriebssport lassen sich auch Sportmuffel zu sportlicher Betätigung motivieren.
Mit Betriebssport kann man langfristig nicht nur Gewicht reduzieren. Bewegung verlangsamt nachweislich altersbedingte Abbauvorgänge im Gehirn und kann dazu beitragen, die Lebenszeit zu verlängern. Ohne Sport nimmt mit zunehmendem Alter der Körperfettanteil zu, während Muskelmasse abgebaut wird. Regelmäßige Bewegung wirkt dem entgegen.
Breitensport macht Spaß – auch den weniger Talentierten oder Untrainierten.Wer ehrgeizig ist, hat die Möglichkeit, an den Deutschen Betriebssport-Meisterschaften teilzunehmen.
Wo Betriebssport direkt als Gesundheitssport eingesetzt wird, dient er der Prävention und teilweise sogar der Rehabilitation, z. B. von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Dies setzt selbstverständlich fachkompetente Beratung und Betreuung etwa bei der Auswahl von Gymnastikübungen voraus.

Tipp
Die Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik (BGFE) hat eine DVD „Unternehmen in Bewegung“ mit vielen praxisnahen Tipps entwickelt, die Sie unter www.bgfe.de/unternehmenin-bewegung abrufen können.

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