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Grünes Büro – gesundes Büro

SiBe Ausgabe 02/2005

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

er typische Mitteleuropäer verbringt fast neunzig Prozent seiner Zeit in geschlossenen Räumen - am Arbeitsplatz, zu Hause, in der Freizeit und unterwegs in Auto, Bus oder Bahn. Entsprechend hoch ist der Stellenwert des jeweiligen Innenraumklimas für die Gesundheit. Zimmerpflanzen können gerade am Arbeitsplatz viel dazu beitragen, eine gesunde, wohltuende Umgebung zu schaffen: Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, binden Staub und schaffen eine angenehme Atmosphäre.
Besonders greift trockene Heizungsluft in Innenräumen die Schleimhäute an und macht sie anfälliger für Infektionen. Luftbefeuchter sind unter dem Gesichtspunkt der Hygiene umstritten – sie können Bakterien und Allergene verbreiten. Pflanzen geben die Feuchtigkeit, die man ihnen zuführt, über die Verdunstung zu 97 % wieder ab.Vor allem großblättrige, Feuchtigkeit liebende Pflanzen wie Zimmerlinde oder Gräser wie Zyperngras sind geeignet, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu erhöhen.
Pflanzen mindern auch die Staubbelastung – sie halten einerseits auf ihren Blättern Staub fest, andererseits wird Staub durch die hohe Luftfeuchtigkeit gebunden, sinkt gesättigt zu Boden und kann mühelos entfernt werden. Dadurch wird indirekt auch die Belastung mit Schadstoffen wie Formaldehyd und Benzol reduziert, die sich an Staubkörnchen anlagern und eingeatmet werden.
Die in den Medien häufig geäußerte Hoffnung, Grünpflanzen könnten Schadstoffe aus der Luft „filtern“, scheint nach neuesten Testergebnissen überzogen; unbestritten ist lediglich, dass Bakterien im Pflanzsubstrat in der Lage sind, geringe Mengen von Raumgiften abzubauen.
Einer der größten Pluspunkte von Grünpflanzen im Büro aber ist und bleibt der Wohlfühlfaktor.

Checkliste für Grünpflanzen

  • Wählen Sie einen sicheren Stellplatz aus; die Pflanze sollte weder zur Stolperfalle werden noch den Lichteinfall einschränken.
  • Wählen Sie je nach Lichtbedarf eine geeignete Pflanze für den Standort, Ihr Gärtner nennt Ihnen z. B. anspruchslose Sorten für lichtarme Bereiche.
  • Stellen Sie die regelmäßige Pflege sicher, etwa indem Sie Hydrokultur-Pflanzen bevorzugen.
  • Pflanzsubstrat, auf dem sich Schimmel gebildet hat, sollten Sie umgehend austauschen.
  • Lüften Sie Ihr „grünes Büro“ regelmäßig.
  • Einige Pflanzen können Allergien auslösen. Der Milchsaft der Ficus-Arten enthält z. B. Allergene, die Haut und Schleimhäute reizen können.

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