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Neu: Prüfnorm für Knieschutz

SiBe Ausgabe 02/2005

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Arbeiten, bei denen viel beanspruchte Gelenke wie die Knie besonders belastet werden, sollte man nur mit einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung ausführen, sonst drohen Verletzungen oder chronische Erkrankungen wie Schleimbeutelentzündungen oder Knorpelschäden.
Die Erstausgabe der DIN EN 14404 setzt nun Standards für Anforderungen und Prüfverfahren von Knieschutzvorrichtungen. Unter anderem sind Mindestwerte für die Maße der Schutzzonen, mechanische Anforderungen an die Stichfestigkeit, an die Druckverteilung im Knieschutz und der Spitzenwert der übertragenen Kraft festgelegt.Auch Komfort und Befestigungssystem werden systematisch bewertet. Dazu kommen detaillierte Anforderungen an die Kennzeichnung des Knieschutzes sowie an die Informationen, die der Hersteller zu liefern hat.

Die neue Norm unterscheidet vier Typen von Knieschutz:

  • Typ 1: Knieschutz, der von anderer Kleidung unabhängig ist und am Bein befestigt wird,
  • Typ 2: Knieschutz, der z. B. in Taschen an den Hosenbeinen befestigt wird,
  • Typ 3: Knieschutz, der nicht am Körper befestigt wird,
  • Typ 4: Knieschutz, der Teil von Vorrichtungen mit zusätzlichen Funktionen z. B. eines Rahmens als Aufstehhilfe ist.

Die Norm definiert außerdem zwei Leistungsstufen. Stufe 1 gilt für Knieschutz bei Arbeiten auf ebenen Bodenoberflächen. Stufe 2 gilt für Arbeiten unter schwierigen Bedingungen z. B. beim Knien auf Steinen in Bergwerken und Steinbrüchen. Nähere Infos unter: www2.din.de.

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