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Allergien als Berufskrankheit?

SiBe Ausgabe 02/2007

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Immer mehr Menschen in den Industrieländern leiden unter Allergien. Obwohl inzwischen viele Substanzen bekannt sind, die zu Sensibilisierungen führen können, ist die Ursache für diesen Anstieg unbekannt. Ebenso ist es nicht immer möglich, beruflich bedingte und von der Umwelt ausgelöste Allergien zu unterscheiden.
Allergien entstehen, wo das menschliche Immunsystem eine verstärkte spezifische Abwehrreaktion gegen eine körperfremde Substanz entwickelt. Diese Abwehrreaktion wird bei jedem weiteren Kontakt mit diesem Allergen automatisch aktiviert.Antikörper der Immunglobulin-Klasse E (IgE) spielen bei einem häufig vorkommenden Allergietyp eine besondere Rolle, denn diese lösen die gefürchtete Entzündungsreaktion aus, die Betroffene als Heuschnupfen, Asthma oder Ausschlag erleben.

Problem Kreuzreaktion

Allergische Frau

IgE-Antikörper aber binden sich nicht nur an das eigentliche Allergen, also etwa Blütenpollen von Gräsern, sondern auch an ähnliche Substanzen. Dies nennt man Kreuzreaktion.Zwar kommen einige Allergene fast ausschließlich am Arbeitsplatz in nennenswerter Konzentration vor – etwa Naturlatexallergene, Labortierallergene sowie Weizen- und Roggenmehlallergene und einige Enzyme – trotzdem wird die eindeutige Diagnose einer Berufskrankheit durch solche Kreuzreaktionen erschwert.
Kreuzreaktionen kommen u. a. zwischen Baumpollen und verschiedenen Nahrungsmitteln, Naturlatex und Früchten oder Graspollen und Getreidemehl vor. Nur einige dieser Kreuzreaktionen verursachen auch Beschwerden. In diesem Fall spricht man von Kreuzallergie.

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