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Infektionen: Nicht jede Maske bietet Schutz

SiBe Ausgabe 03/2006

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Die Gefahr besteht, dass sich Infektionskrankheiten wie Vogelgrippe, SARS und Influenza in der Bevölkerung ausbreiten. Für den „Fall der Fälle“ vertrauen Privatpersonen wie Beschäftigte besonders auf Schutzmasken, die den Körper vor den Krankheitserregern abschirmen sollen. Nicht immer jedoch, so warnt das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BGIA), halten solche Schutzmasken tatsächlich dicht.
Eine Untersuchung von 16 marktüblichen Mund-Nasen- Schutzmasken ergab, dass nur drei der willkürlich ausgewählten Produkte den Mindestanforderungen für Atemschutzgeräte, wie sie in der DIN EN 149 festgelegt sind, entsprachen. Lediglich ein als Tbc-Maske ausgewiesenes Produkt erwies sich als geeignet, Infektionserreger zurückzuhalten. Papiermasken sind nicht als Schutz vor sogenannten Bioaerosolen, also Krankheitserregern, die über die Atemluft übertragen werden, geeignet. Mehrlagige Filter in medizinischen Mund- Nasen-Schutzmasken und Partikel filtrierende Halbmasken sind dagegen ein empfehlenswerter Infektionsschutz.
Die BGIA plant, eine Liste positiv geprüfter Masken zu veröffentlichen. Der Untersuchungsbericht findet sich unter

www.hvbg.de
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