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Praktikanten und Ferienjobber sind unfallversichert

SiBe Ausgabe 03/2006

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Wirterufsanfänger, Ferienjobber und Praktikanten mit wenig Erfahrung sind häufig Opfer von Arbeitsunfällen. Wie normale Beschäftigte sind sie während ihres Einsatzes sowie auf dem Weg zur Arbeitsstätte und zurück sowie bei Berufskrankheiten gesetzlich unfallversichert.
Träger des Versicherungsschutzes sind bei von Schulen organisierten Praktika die Unfallkassen, bei anderen Praktika oder Ferienjobs die gewerblichen Berufsgenossenschaften. Der Versicherungsschutz besteht vom ersten Arbeitstag an und ist unabhängig davon, wie lange das Arbeitsverhältnis dauert oder wie hoch das Entgelt ist.
Kinder unter 15 Jahren zu beschäftigen, ist in Deutschland verboten. Minderjährige, die noch der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, dürfen bis zu vier Wochen im Kalenderjahr arbeiten – ausschließlich während der Schulferien. Jugendliche, die mindestens 15 Jahre alt sind, dürfen bei der Arbeit Gesundheitsgefahren wie großer Hitze, Kälte, Lärm und Erschütterungen nicht ausgesetzt sein. Auch mit Gefahrstoffen wie starken Säuren, Krankheitserre gern und gefährlichen Maschinen wie Sägen, Pressen und Walzen dürfen Jugendliche nicht arbeiten.
Jugendliche dürfen wöchentlich 40 Stunden arbeiten. Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr dürfen Jugendliche nicht arbeiten. Und auch an den Wochenenden ist ihnen die Arbeit – mit Ausnahmen – untersagt.

www.unfallkassen.de

www.hvbg.de
Flyer „Unfallversicherung für Praktikanten und Ferienjobber – was Arbeitgeber wissen müssen“

Wir sind für Sie da.

Unfallkasse Sachsen
Rosa-Luxemburg-Str. 17a
01662 Meißen

+49 (0)3521 7240
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