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Multitasking macht krank

SiBe Ausgabe 01/2009

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

Wer ständig versucht, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, riskiert seine Gesundheit. Das fanden Arbeitspsychologen des TÜV Rheinland jetzt heraus. Die Experten stellen klar: Mehrfachbelastung im Job kann zu Kopfschmerzen, Nervosität, Bluthochdruck, Magen-Darm-Beschwerden, Depressionen oder Schlafstörungen führen. Außerdem erhöht permanentes Multitasking die Fehlerrate bei der Arbeit.
Gerade Frauen wird häufig nachgesagt, sie könnten auch komplexe Aufgaben mit vielen kleinen Arbeitsschritten mühelos gleichzeitig erledigen. Tatsächlich aber ist es für alle Beschäftigen belastend, ständig mehreren unterschiedlichen Anforderungen ausgesetzt zu sein. Was für einen begrenzten Zeitraum klappt, überfordert auf Dauer das Gehirn. Deshalb nehmen Aufmerksamkeit und Reaktionsschnelligkeit bald ab - die Fehler häufen sich. Auch die Effizienz der Arbeit leidet, und man verschenkt nach Expertenschätzungen mehr als ein Viertel der Arbeitszeit, um diese Fehler wieder auszugleichen.
Deshalb ist es sinnvoll, sich als ersten Schritt die berufliche Mehrfachbelastung bewusst zu machen. Wer konsequent Prioritäten setzt und feste Abläufe plant, entzerrt die Überlastung. Zum Beispiel, indem man nur zu bestimmten Zeiten – etwa morgens und nachmittags - E-Mail beantwortet. Auch telefonfreie Zeiten lassen sich normalerweise durchsetzen. Tätigkeiten lassen sich auch sehr gut nacheinander erledigen – diesen Grundsatz sollte man auch mit Kollegen teilen, damit alle ein wenig entspannter arbeiten können.

www.tuv.com/de/news_multitasking.html?lan=1

 

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