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Was tun bei beruflich bedingten Hauterkrankungen?

SiBe Ausgabe 04/2008

Informationen für Sicherheitsbeauftragte

 

auterkrankungen zählen zu den häufigsten Berufskrankheiten. Oft müssen Betroffene ihre bisherige Tätigkeit ganz aufgeben.Wird rechtzeitig das Hautarztverfahren eingeleitet, lässt sich das manchmal verhindern.
Deshalb ist es sinnvoll, bei krankhaften Hautveränderungen, die möglicherweise durch eine berufliche Tätigkeit ausgelöst oder verschlimmert werden, möglichst früh aktiv zu werden. Die Unfallversicherungsträger haben deshalb das Hautarztverfahren entwickelt. Durch eine frühe fachärztliche Betreuung soll eine beginnende beruflich bedingte Hauterkrankung korrekt diagnostiziert werden, damit sie möglichst wirkungsvoll eingedämmt werden kann.Auch sind gezielte Hilfen für Betroffene möglich. So übernehmen die Unfallversicherungsträger unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise zeitlich begrenzt die Kosten für spezielle Handschuhe für Reinigungskräfte.

Die Haut - die wichtigsten 2qm deines Lebens

Was Sie tun müssen
Wenn Betroffene oder Kollegen den Verdacht haben, dass eine Hauterkrankung beruflich bedingt ist, sollte zunächst die Diagnose gesichert werden. Diese kann der Betriebsarzt oder ein Hautarzt stellen. Spätestens nach der Diagnose sollte der Unfallversicherungsträger einbezogen werden, damit ein Präventionsplan erstellt werden kann. In manchen Fällen lässt sich die Erkrankung durch ein Hautschutzprogramm beherrschen. Nicht unter das Hautarztverfahren fallen Hautkrebs, infektiöse Hauterkrankungen und Erkrankungen der Atemwege.

Kann der Erkrankte trotz Behandlung nicht mehr in seinem Beruf tätig sein, tritt ein Berufshelfer der Unfallkasse auf den Plan. Dieser betreut den Betroffenen und koordiniert für diesen alle Maßnahmen zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben. Der Berufshelfer arbeitet dabei mit den Unfallkassen, Rehabilitationsträgern sowie mit dem Arbeitgeber zusammen.Als Ansprechpartner für den Betroffenen besucht er diesen und bespricht mit dem Betroffenen und den Ärzten den weiteren Gang der Heilung und die Wiedereingliederung in Beruf und Familie. Gespräche mit dem Arbeitgeber gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie die Beratung zur beruflichen Neuorientierung oder Umschulung.
Berufshelfer oder Rehabilitationsberater benötigen dazu medizinische Kenntnisse, aber auch sonderpädagogisches und berufskundliches Wissen. Bei jeder Beratung im Sinne der Unfallversicherungen gilt übrigens der Grundsatz: „Rehabilitation vor Rente“.

Weitere Informationen

Schema zum Hautarztverfahren

www.arbeitssicherheit.de
Suchfunktion: BGI 687,„Verfahrensablauf beim Auftreten von Hauterkrankungen“

www.2m2-haut.de/medien/medien/flyer_hautarztverfahren/
Flyer zum Hautarztverfahren

www.fh-kiel.de
Suche: Hauterkrankung Verfahren
Flyer zum Verfahrensablauf

www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/documents/flyer_reha.pdf
Flyer „Damit Ihre Rehabilitation Erfolg hat“

www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/documents/flyer_besuch.pdf
Flyer „Besuchsdienst der Berufshelfer“

www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/documents/info_besuch.pdf
Vortrag „Der Besuchsdienst der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung“

Wir sind für Sie da.

Unfallkasse Sachsen
Rosa-Luxemburg-Str. 17a
01662 Meißen

+49 (0)3521 7240
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